Fortbildungspflicht für Fachanwälte

By | Februar 14, 2017

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Für Mandanten ist es regelmäßig sinnvoll, einen Rechtsanwalt aufzusuchen, der für das betreffende Rechtsproblem besondere Expertise aufweist. Ein Indiz für besondere Expertise des Anwalts kann ein Fachanwaltstitel sein. Denn Rechtsanwälte, die einen Fachanwaltstitel führen, müssen gegenüber der für sie zuständigen Kammer besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf ihrem Gebiet nachgewiesen haben. Sie haben ferner die Pflicht zur regelmäßigen Fortbildung. So müssen Fachanwälte auf Ihrem Gebiet pro Kalenderjahr mindesten 15 Zeitstunden Fortbildung absolvieren. Dabei können jedoch 5 Zeitsunden im Wege des Selbststudiums durchgeführt werden, sofern eine Lernerfolgskontrolle erfolgt.
Im Internet gibt es diverse Möglichkeiten für Fachanwälte, sich im Rahmen des Selbststudiums mit Lernerfolgskontrolle fortzubilden. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Fortbildungsstunden durch Lektüre aktueller Rechtsprechung (und anschließenden Online-Test) nachweisen zu können. So können FAe IT-Recht beispielsweise BGH-Grundsatzentscheidungen zur Werbung im Internet durcharbeiten und nach anschließender Lernerfolgskontrolle eine Bescheinigung für die Rechtsanwaltskammer online erhalten. Ein solches Angebot wird hier bereitgestellt.

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